Das Junge Ensemble Ruhr am Meer in Renesse 2018.

Januar 2019

Schon wieder ist fast ein ganzes Jahr vergangen seit unserem letzten Akzente Konzert 2018. Seit diesem Konzert ist viel passiert – bei einigen von uns privat und bei uns als Ensemble ebenfalls!

So hat Jan letztes Jahr seinen Master gemacht und wird dieses Jahr mit dem Referandariat beginnen. Er und Sonja turnen derweil in Südamerika herum, lernen neue Leute und Kulturen kennen und machen natürlich auch dort viel Musik. Wir freuen uns auf ihre Rückkehr im März.
Auch dürfen wir – verspätet – einen Neuzuwachs begrüßen: Mario! Er ist seit Anfang letzten Jahres dabei und vervollständigt nun wieder mit der 1. Geige unsere Streicher. Die meisten dürften ihn schon kennen, denn beim letzten Akzente Konzert hat er bereits mitgespielt.
Einen anderen Neuzuwachs, quasi die zweite Generation des Jungen Ensemble Ruhrs, haben wir mit Meryem Sue Sabanci bekommen! Die beiden Eltern Semra und Zafer sind natürlich sehr stolz auf die Kleine, der man schon jetzt ansieht, dass aus ihr einmal eine musikbegeisterte Ensemblerin wird – sie klatscht bei jeden Proben fleißig mit.
Zu guter letzt haben Miriam und Jacques letztes Jahr ihre Aufnahmeprüfung an der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf bestanden und studieren dort seit Oktober Musik und Medien mit den Hauptfächern Jazz-Pop/Gesang und Schlagzeug. Das dürfte auch für uns als Ensemble eine große Bereicherung sein!

Und was ist bei uns als Ensemble so passiert? Angefangen bei dem tollen Akzente Konzert, dass wir letztes Jahr im ausverkauften KOMMA Theater in Duisburg-Rheinhausen geben konnten, bis hin zu vielen Auszeichnungen und Preisen können wir uns nur immer wieder an den Kopf fassen und dankbar sein für die Unterstützung, die wir durch jeden Einzelnen erfahren!

So haben wir letztes Jahr eine Reihe von Hofkonzerten in Duisburg gegeben – Genaueres dazu kannst du hier auf der Website unter der Rubrik „Projekte – Duisburger Hofkonzerte“ nachlesen. Generell haben wir viel mehr Gigs gespielt als in den Jahren davor – das wollen wir uns auch für dieses Jahr vornehmen. Dabei verfolgen wir weiterhin das Ziel, uns als Ensemble, aber auch jeder von uns Persönlich weiterzuentwickeln und neue Wege zu bestreiten, Menschen kennen zu lernen, viele Projekte zu gestalten und wie immer mit viel Einsatz, Engagement und vor allem Spaß das zu tun, was wir am besten können – Musik! Deshalb freuen wir uns auf die kommende Zeit und hoffen, viele bekannte und auch neue Gesichter bei unseren Konzerten begrüßen zu dürfen!

Bis demnächst,

euer JER

Junges Ensemble Ruhr im Studio

Studio, Studio, Studio …

Wie die Überschrift schon verrät: Wir sind gerade wieder im Studio! Eine aufregende Zeit, vor allem bei einem so großen Ensemble wie uns. Aufgenommen wird, wie letztes Mal auch, im Octagon Studio in Moers mit unserem lieben Freund und Techniker Christopher Wehmeyer.

Nicht nur die Website hier ist neu – auch die Lieder, die wir aufnehmen, haben wir teilweise erst zwei- oder dreimal, teilweise aber auch noch gar nicht live gespielt. Das macht die Produktion im Studio natürlich noch um einiges interessanter, weil teilweise noch gar nicht klar ist, wie das Lied am Ende klingt. Deshalb kann hier jede/r Musiker/in seiner/ihrer Kreativität auch mal freien Lauf lassen und es werden viele neue Dinge ausprobiert. Da nimmt man sich dann auch mal extra Zeit und verbringt fast den ganzen Tag im Aufnahmeraum.

Wer noch nie im Studio war, fragt sich vielleicht, wie eine Produktion mit einem so großen Ensemble bewältigt werden soll – wo sollen die denn alle im Studio sitzen?

Was viele noch nicht wissen, ist, dass im Studio meistens getrennt aufgenommen wird (bis auf ein paar Ausnahmen im klassischen Bereich oder wenn eine „Live“- Atmosphäre geschaffen werden soll). Das heißt: jedes Instrument oder Sänger/in kommen nacheinander ins Studio und spielen bzw. singen ihre Parts ein.

Deshalb kann es auch bei größeren Bands oder Ensembles wie uns manchmal etwas dauern, denn es müssen ja insgesamt fast zwanzig Leute ins Studio. Da hat Christopher schon eine Menge zu tun, und trotzdem nimmt er sich für jeden Einzelnen Zeit und Geduld, um das bestmöglichste Ergebnis zu erzielen. Zum Glück, denn jeder Musiker agiert im Studio verschieden. Manchen Musikern fällt es z.B. sehr leicht, zu einem Metronom zu spielen, manchen jedoch nicht. Andere widerum benötigen generell eine längere Zeit, um sich auf ihrem Instrument einzuspielen – von daher ist es gut, ohne jeglichen Stress an die Sache ranzugehen.

Was unsere neuen Lieder betrifft, kann man sagen: Wir haben wieder viel experimentiert. Dadurch, dass bei uns neben Annegret als Produktionsleiterin auch einige andere Mitglieder neue Lieder schreiben und arrangieren, kommen viele unterschiedliche Musikstile und -einflüsse zusammen. Dabei geht natürlich der Gesamtblick nie verloren – alle Lieder haben politische oder persönliche Inhalte, die uns sehr wichtig sind und die wir ausgesprochen wünschen. Denn gerade in der heutigen Zeit, in der viele Dinge, die eigentlich notwendig sind, nicht gesagt werden, möchten wir als Ensemble entgegenwirken und unseren Zuhörern und Zuschauern unsere Gedanken mit auf den Weg geben. Auch in der neuen Produktion sprechen wir aktuelle Probleme in der Politik und Gesellschaft, aber auch in unseren persönlichen Leben an. Wir hoffen, auch diesmal wieder viele Leute erreichen zu können, die nicht nur unsere Musik, sondern auch unsere Intentionen unterstützen.
Viel mehr wollen wir aber auch zu den neuen Liedern noch gar nicht sagen… lasst euch lieber überraschen, am besten bei unserem kommenden Konzert im KOMMA’ Theater in Rheinhausen, Samstag, 17. März, um 20:00 Uhr. Wir freuen uns auf euch!

Euer

Junges Ensemble Ruhr